Der Norden Vietnams im Digitalformat

Letzte Aktualisierung: 12. Juni 2021

Schroffe Gebirge, atemberaubende Passstraßen, das Wechselspiel der Jahreszeiten, versteckte Wasserfälle und vieles mehr. Die nördlichsten Provinzen Vietnams sind  abwechslungsreich und verführerisch zugleich. Sie können bei Besuchern schnell Sehnsüchte nach mehr erwecken.

 

Abseits der Hauptrennstrecken, in den höheren und unfruchtbaren Regionen des Nordens leben die Menschen, deren Alltag alles andere als leicht ist und die in Reiseprospekten gern farbenfroh und immer lächeln abgebildet werden.

 

Was die Natur im nordöstlichen Teil Vietnams mit der Halong Bucht geschaffen hat, ist wunderschön anzusehen. Was der Mensch, der Fortschritt und der Tourismus daraus macht ist . . . .  Aber was wäre eine Vietnamreise ohne den Besuch der Halong Bucht? Sie wäre nicht komplett. 

 

Nordvietnam, dass sind auch geschichtsträchtige Städte wie Dien Bien Phu, die Hafenstadt Hai Phong und die Hauptstadt Hanoi.

 

 

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Reisebeschreibung Nordvietnam

Hanoi - Start und Ziel unserer digitalen Rundreise

Unsere Reise beginnt in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Die am Roten Fluß gelegene Millionenmetropole ist das politische und kulturelle Zentrum des Landes.

 

Die Stadt ist Knotenpunkt für Flug,- Bahn- und Busverbindungen im Norden von Vietnam.

 

Hanoi ist eine extrem lebendige und facettenreiche Stadt, deren Charme stark durch die Altstadt, dem Old Quarter geprägt wurde und wird.

 

Die Stadt ist ein Beispiel für den immerwährenden Spagat der Stadtplaner und Entscheider, wenn es um den Erhalt von Geschichte und die Modernisierung geht.

 

Nach offiziellen Angaben lag im Jahr 2019 die Bevölkerungsdichte im Altstadtbezirk Hoan Kiem bei rund 39.800 Menschen pro km2. In der Altstadt gibt es heute ca. 4.300 Häuser. Im Durchschnitt leben drei bis vier Familien in einem Haus zusammen.

 

Es gibt Häuser, in denen die Wohnfläche nur 0,5 bis 1,8 Quadratmeter pro Person beträgt und regelmäßig flammt das Projekt Altstadt-Modernisierung auf.

Hanoi-Galerie


Der Fuhrpark

Für die Rundreisen durch die Berge haben wir verschiedene Fahrzeugmodelle vorrätig und ausprobiert.

 

Mit den Jahren schob sich ein Modell in den Vordergrund und ist bis Heute unser Lieblings-Transportmittel. Welches und warum? Die Fotos geben die Antwort.

Fahrzeug-Empfehlung für Nordvietnam

Ab in die Berge – los gehts

Der Fahrer ist fit. Das Reise-Vehicle ist startklar, der Kilometerzähler steht auf Null. Trinkwasser, Proviant-Korb, Abschleppseil, Reise-Apotheke und Gastgeschenke sind an Bord.

 

Das Gepäck ist verstaut. Die Mitreisenden lassen sich in die Sitze fallen. Unsere Reise in den Norden Vietnams beginnt.

 

Hanoi verlassen wir in westliche Richtung. Auf der Fahrt durch die Stadt wird klar, dass die Altstadt nur ein winzig-kleiner Teil dieser Millionenmetropole ist. Bis wir die Hauptstadt und deren Ausläufer mit dem Auto hinter uns gelassen haben, vergehen einige Stunden.

Land in Sicht

Wasserbüffel sind auf der Landstraße unterwegs

 

Es wird kurvenreich. Die Straße steigt langsam an. Wir fahren durch die Provinz Hoa Binh.

 

Die ersten Felder sind zu sehen. Wasserbüffel sind neben und auf der Straße unterwegs.

 

Wir lassen Hanoi hinter uns und begeben uns in die ländlichen Gebiete. Herzlich Willkommen auf dem Land.

Frühstück auf dem Land

Eine Garküche an der Straße. Hier gibt es Bun und Pho (Reisnudeln) mit Vit (Ente).

 

Hunger! Dieses Wort lässt die Reisegesellschaft aus dem Dämmerzustand erwachen. Die Suche nach der passenden Raststätte beginnt.

 

Beim Blick auf die Häuser und Werbeplakate wird klar: Es wird ……… anders.

 

Dort gibt es Pho. Hier gibt es Bun. Da kommt ein Laden mit Mien. Soll es zum Frühstück Rind, Huhn oder vielleicht doch lieber etwas mit Ente geben?

 

Eine Tour durch Vietnam ist auch eine kulinarische Entdeckungsreise und viele Orte haben ihre regionalen Spezialitäten. Oft werden wir gefragt, nach welchen Kriterien wir den passenden Laden für eine Rast aussuchen. Tipps wie „Gehe dort essen, wo viele Vietnamesen essen.“ verlieren auf dem Land an Bedeutung. Unsere Antwort – mit Erfahrung und Bauchgefühl.

Es knackt in den Ohren

Vietnam-Abenteuer-Strasse

 

Nach dem Frühstück geht es weiter (nur ein Stück).

 

Wir halten Ausschau nach einem netten Café, stärken uns und fahren dann in nordwestliche Richtung weiter.

 

Der Aufstieg in die Berge wird nun spürbar. In den Ohren beginnt es zu knacken. Die anfänglichen Kurven verwandeln sich in solide Serpentinen und manch enge Kehre lässt den Blutdruck steigen.

 

Wir schrauben uns auf der Nationalstraße 6 gute 1000 Höhenmeter hoch in die Berge und fahren in die Stadt Moc Chau. Das bunt angepriesene Mai Chau, plus dessen Umgebung lassen wir links liegen. Für unseren Geschmack zu viel Tourismus und Kommerz.

 

Entlang der Nationalstraße bieten sich vereinzelt Möglichkeiten die Hauptstraße in Richtung laotische Grenze zu verlassen. Die Landschaft in dieser Ecke ist schön. Aufeinander folgende Täler bieten viele Motive zum Pause machen und genießen.

 

Ausreichend Reisezeit muss hierfür eingeplant werden. Schnelle Wetterwechsel mit Regenfällen, aufziehendem Nebel oder Aufräumarbeiten nach Geröll-Lawinen ließen uns einige Male den Rückwärtsgang einlegen.

GALERIE - auf der QL6 bis MOC CHAU

Nebel, Tee und kalte Füße

Die Hochebene um die Stadt Moc Chau, hier sind wir auf ca. 950m über dem Meeresspiegel, ist eines der traditionellen Anbaugebiete für Tee in Vietnam. Die immergrünen Teepflanzen, in geordneten Reihen und Teegärten kultiviert, finden hier gute klimatische Verhältnisse und fruchtbare Böden. Vereinzelt sind am Wanderweg alte, bonsaiartig geformte Teebäume zu sehen.

 

Neben Tee und Blumengärten, gibt es in diesem Gebiet ein schönes Naturereignis. Nebel und über die Landschaft wabernde Nebelfelder und darin, in diffusem Licht, verborgene Motive. Ein Traum und eine Herausforderung (wenn man es mag) für die Phantasie und die Kamera.

 

Kulinarisch wartet Moc Chau mit regionalen Spezialitäten auf, welche ländlich-deftig zubereitet auf den Tisch kommen. Neben Gerichten mit Fluss-Fisch oder Kalbfleisch, ist gut zubereitetes Wildschweinfleisch eine Delikatesse in dieser Ecke.

GALERIE - MOC CHAU

Besucherinformation zu Umbauarbeiten

Umbauarbeiten

 

Es kommt jetzt zu einer Unterbrechung der Reise durch Nordvietnam.

 

Wir bauen aktuell am nächsten Streckenabschnitt und bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

 

Bis zur Weiterreise sind folgende Arbeiten vorgesehen:

  • Erinnerungen auffrischen,
  • Gedanken sortieren und formulieren,
  • in die Fotogalerie versinken,
  • Bilder auswählen und skalieren.

Wir sind bemüht, die von den Umbauarbeiten ausgehende Reiseunterbrechung so kurz wie möglich zu halten.

 

Auf der nächsten Etappe der Reise tuckern wir in Richtung Nordwesten und fahren von Moc Chau in die Provinzhauptstadt Son La und von dort weiter bis Dien Bien Phu.

 

 

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